Netzwerktreffen 2025 – Inspiration, Gemeinschaft, neue Pläne und Kooperationen und eine Weiterbildung

Wer schreibt hier: Dr. Dina Beneken
von Lernräume Beneken
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Als Online-Netzwerk genießen wir ganzjährig die Vorteile der Onlinewelt: Fallbesprechungen am Schreibtisch ohne Anfahrtswege, mal eben eine Frage klären, neue Erkenntnisse ganz bequem am Abend oder Vormittag in der Pause konsumieren. 

Einmal im Jahr treffen wir uns Live. Ein Wochenende, an dem wir das ermöglichen, was Online zwar schon gut gelingt, in Präsenz aber noch andere Möglichkeiten eröffnet. Aber von vorne 😊

Netzwerktreffen Kompetenzzirkel Lernen 2025 in Stuttgart

Im Juli trafen wir uns in Stuttgart, mit vollem Programm im Angebot. Schon beim Aufbauen der Location war klar: Wir mussten uns gar nicht „neu“ kennenlernen – unsere Onlinetreffen sind schon so verbindend, dass es sich anfühlte, als würden wir uns ständig sehen :). Einzig die Größenverhältnisse der Personen waren ein Thema 😂, da man sich online ja immer nur so halb über Zoom sieht. 

Gemeinsam haben wir den Raum hergerichtet und dabei schon die ersten Ideen und Gedanken rund um „Lerntherapie heute“ und „Was man sonst noch so alles anbieten kann“ ausgetauscht.

Zefix! Wo ist eigentlich die Kaffeemaschine?

Christina Rechner hat sich um die Organisation des Raumes gekümmert, jede brachte etwas zum Essen mit und während der Anfahrt wurden schon erste Rettungsaktionen gestartet. Denn: Ungefähr auf halber Strecke wurde Dina klar, dass sie bei ihrem Start in München bei Starkregen tatsächlich die Kaffeemaschine zu Hause stehen gelassen 🙈. Danke an Anina Palaty von allen Kaffeetrinkerinnen 🙏 an dieser Stelle, sie packte spontan noch die Maschine ins Auto. Puh.

Hätte ja wirklich auch jemandem vorher auffallen können, haha.

Tag 1 und 2: Inhouse-Fortbildung “Kids for success”

Dann ging es endlich los! Wir begannen mit der Inhouse-Fortbildung „Kids for success“ vom BvkT. Sven Munderloh bildete uns über 2 Tage abwechslungsreich von der Theorie bis zur Praxis, gespickt mit vielen Übungen zur Selbsterfahrung, aus. Nun haben wir einen gut gefüllten Methodenkoffer und einen breiten Wissensschatz, um Kindern in der Lerntherapie noch besser helfen zu können und Eltern fundiert bei Fragen zur Seite zu stehen. 

Der zweite Tag

Am zweiten Tag ging es weiter mit ganz viel Praxis, einem Sehparcours und vielen interessanten Seh-Selbsterfahrungen. Der Input hat uns sofort auf viele kreative Ideen zur Umsetzung in Therapie oder Gruppensettings angeregt. 

Cornelia Thaller war übrigens unsere Fotoqueen. Schönes Wetter? Gutes Licht? Raus mit Euch, der Baum ist ein gutes Motiv, die Bank könnte auch, bitte etwas entspannter die Damen 😂

Gruppenfotos – gar nicht so einfach wie gedacht, haha

Nach der Auflockerung konnte es dann wieder „ernst“ mit den Vorträgen unserer Kolleginnen weitergehen.

Dysgrammatismus mit Melanie Knapp

Melanie hat uns einen Einblick in ihre Arbeit mit Kindern bei Sprachentwicklungsstörungen gegeben:

Im Anschluss hatten wir die so begehrte Spiele- und Materialreihe aufgebaut mit „Muss man haben“ und „Lass besser die Finger davon“-Beispielen mit regem Austausch und Erklärungen. Der Schwerpunkt am Samstag lag auf “Lesen und Rechtschreiben”.

Dieses offene Format ist schon zu einem Ritual bei unseren Treffen geworden und erweist sich immer wieder als Schatz für den Austausch über die Praxis. Viele gute Gespräche über besondere Kinder, besondere Lernsituationen und interessante Fälle in der Schule wurden geführt. 

Übrigens war es wirklich warm an dem Wochenende. Hier der Beweis: Miriam braucht wohl eine neue Parkscheibe.

Am Abend gingen die Gespräche beim Italiener weiter. Die Eindrücke des Tages wurden nochmal aufgearbeitet, mögliche Angebote diskutiert, über Preise und Workshops gesprochen, Fälle diskutiert und, naja – viel gelacht 😉

Tag 3: Autismus in der Lerntherapie / Ressourcen für Dyskalkulie

Am Sonntag war dann wieder Zeit für einen Input. Immer wieder bekommen wir in der Lerntherapie auch Kinder, die sich im Autismus-Spektrum befinden. Was bedeutet das eigentlich für die Familien, für das Kind und für unsere Begleitung? Von Diagnosekriterien bis zu Nachteilsausgleichen haben wir den Vormittag verbracht mit vielen Fragen, Antworten und Austausch über Autismus in Schule und Therapie. 

Danach haben wir uns mit Mathematik beschäftigt: Von der Diagnostik über Interventionen und natürlich Spiele, Material, Programme und Bücher, die wir als hilfreich für unsere Arbeit identifiziert haben:

Danach ging es ans gemeinschaftliche Auf- und Abräumen. Am Nachmittag haben wir noch einzelne Businessentwicklungsgespräche geführt, Kooperationen vertieft und ein letztes Mal an diesem Wochenende „Kiss and fly“ am Stuttgarter Flughafen angesteuert, damit auch alle sicher und zuverlässig nach Hause kamen.

Fazit: Immer wieder eine Reise wert und nicht mehr wegzudenken

An dieser Stelle möchte ich allen Teilnehmerinnen danken. Auch wenn ich nicht jede einzeln namentlich erwähnt habe: Eure Herzlichkeit und Professionalität sind der Hammer. Danke für:

  • Die wertschätzende Kommunikation, Eure immer kritischen Nachfragen, bis alles (möglichst wissenschaftlich) erklärt und verstanden ist;
  • Euer anpackendes Wesen, das immer sieht, wo was zu tun ist, und ihr es einfach tut;
  • Euer Lachen und die Herzlichkeit, die uns immer wieder das Gefühl der Freiheit und Sicherheit geben: Unterrichten kann so viel mehr sein als der Ernst, den die Schule oft mit sich bringt;
  • Eure vielfältigen Ideen und die Bereitschaft, das alles offen in der Gruppe zu teilen, ohne Konkurrenzgedanken, aber mit ganz viel Herzblut und Kreativität, wie einzelne ihre Ideen umsetzen könnten
  • Eure stete positive Art, dem Impostor-Syndrom die kalte Schulter zu zeigen und Euch gegenseitig zu ermutigen, Eure Themen professionell in die Welt zu bringen, beeindruckt mich immer wieder. 

Für mich seid ihr der Wahnsinn. 

Und 2026?

Die nächsten Treffen sind fast schon geplant. Themen und Orte stehen fast fest – lasst Euch überraschen. Und wir wissen inzwischen: Entfernungen sind keine Ausrede! Wer rechtzeitig bucht, fliegt billiger und schneller, als andere fahren. 😉

Nur so viel sei gesagt: Wien ist immer eine Reise wert, fanden wir alle.

Du bist LerntherapeutIn, LerntrainerIn, Lerncoach oder Lehrperson in der individuellen Förderung und auf der Suche nach einem beruflichen Netzwerk, dass Dich in Deinem Berufsalltag und Deiner Selbstständigkeit nachhaltig und auf Augenhöhe begleitet? Du bist bei uns herzlich willkommen!

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Dr. Dina Beneken
Wer schreibt hier?
Dr. Dina Beneken
von Lernräume Beneken

Dr. Dina Beneken ist Lerntherapeutin und Gründerin des Expertennetzwerkes für Lerntherapeuten, Coaches und Lehrpersonen in der Einzelförderung, dem Kompetenzzirkel Lernen.

Ihre Schwerpunkte liegen auf dem Handschrifttraining, der spielbasierten Lerntherapie sowie der Entwicklung von Lernkompetenzen, die langfristigen schulischen Erfolg sichern.

Dina legt besonderen Wert darauf, nachhaltige und praxisnahe Lernstrategien zu vermitteln, die Kindern nicht nur in der Schule, sondern auch im Leben weiterhelfen. Ihre  Lernbegleitung 360° richtet sich an Eltern, die ihre Kinder beim Lernen besser unterstützen möchten; der Kompetenzzirkel Lernen bietet Fachkräften die Möglichkeit, sich weiterzubilden und wertvolle Praxistipps zu erhalten.
Dina verbindet ihr Fachwissen mit einem spielbasierten, praxisorientierten Ansatz und arbeitet eng mit dem „Lama”, zusammen. Gemeinsam sorgen sie für ein entspanntes, effektives Lernen - auf den Punkt und ohne Blabla.

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