Lerntherapie** hat viele Gesichter
Porträts aus dem Kompetenzzirkel Lernen

** wir porträtieren Lerntherapeuten, Lerntrainer und Lerncoaches und zeigen sie in ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Berufsbezeichnungen sind nicht geschützt und teilweise abhängig vom Land, in dem der Beruf ausgeübt wird.

Die eine arbeitet komplett online und legt ihre Termine in die Abendstunden. Eine andere führt eine eigene Praxis am Rand einer Kleinstadt. Manche begleiten vor allem Kinder mit Legasthenie. Andere arbeiten an Mathe-Blockaden, an Stressmustern, an Selbstbildern, die nach Jahren in der Schule schon ziemlich angeschlagen sind.
Was alle verbindet:  die Arbeit am einzelnen Kind. Und die Überzeugung, dass kein Standardweg für alle passt.

Worum es in dieser Reihe geht

In dieser Reihe stellen wir Kolleginnen und Kollegen aus dem Kompetenzzirkel Lernen vor. Jeder Beitrag zeigt ein Setting, eine Haltung, eine Person. Wir wollen sichtbar machen, was hinter dem Beruf “LerntherapeutIn” bzw. “LerntrainerIn” oder “Lerncoach” steckt, welche Settings möglich sind und wie unterschiedlich der Beruf ausgeübt werden kann.

Lerntherapie hat viele Gesichter - Tina Lucega

Online und nah dran: Wie Tina Lucega Kinder bei Rechenschwierigkeiten begleitet

Tina Lucega arbeitet komplett online, ortsflexibel und mit klarer Position: Kinder mit Mathe-Blockaden brauchen selten mehr Übung. Sondern etwas anderes.

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Über den Kompetenzzirkel Lernen

Das interdisziplinäre Mentoring-Netzwerk für Profis in der Einzelförderung im DACH-Raum. Mit DGSV-zertifizierter Supervision, Intervision, fachlichem Austausch und einer Bibliothek aus fünf Jahren Praxis. Aufnahme ins Netzwerk erfolgt nur nach Vorgespräch – das ist seit Gründung unser Qualitätsfilter. 

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Wofür die Fachpersonen im Kompetenzzirkel stehen

Wer im Kompetenzzirkel Lernen gelistet ist, arbeitet nach gemeinsamen fachlichen und ethischen Grundsätzen.

Fundierte Ausbildung im Bereich Lernen und Förderung

Alle gelisteten Fachpersonen haben eine einschlägige Aus- oder Weiterbildung abgeschlossen – als LerntherapeutIin, Lerncoach,  Förderlehrkraft, ErgotherapeutIn oder LogotherapeutIn mit Schwerpunkt Legasthenie/ Dyskalkulie oder in einem verwandten Feld.

Regelmäßige Supervision und kollegiale Fallarbeit

Gute Arbeit mit Kindern entsteht nicht im stillen Kämmerlein. Unsere Mitglieder bringen ihre Fälle in Supervision und Intervision ein. Sie hinterfragen ihr eigenes Tun, holen sich andere Perspektiven und lassen ihre Arbeit mit einem Blick von Außen prüfen.

Kontinuierliche Weiterbildung

Wer mit Kindern arbeitet, hört nie auf zu lernen. Unsere Mitglieder bilden sich regelmäßig fort, tauschen sich untereinander aus und gewährleisten die kontinuierliche fachliche Weiterbildung.

Arbeit mit dem Umfeld des Kindes

Lernen findet nicht nur in der Therapiestunde statt. Unsere Fachpersonen beziehen Eltern ein, suchen den Kontakt zu Schule oder Kita, wo es möglich und sinnvoll ist, und verstehen sich als Teil eines Unterstützungsnetzes – nicht als Einzelkämpfer am Kind.

Kritische Methodenwahl

Wir sind skeptisch gegenüber schnellen Versprechen, Wundermethoden und allem, was zu schön klingt, um wahr zu sein. Unsere Fachpersonen wählen ihre Methoden bewusst, erklären, was sie tun und warum – und versprechen keine Heilung, sondern ehrliche Arbeit.

Transparenz, Schweigepflicht, Kindeswohl

Preise und Rahmenbedingungen werden offen kommuniziert. Was in der Therapie besprochen wird, bleibt vertraulich. Und bei allem, was wir tun, steht das Kind im Mittelpunkt.