Welche Anforderungen 
stellen wir an uns?

Im Therapie- bzw. Coachingprozess orientieren wir uns primär am Bedarf des Klienten und nicht an den Anforderungen der Schule. Dabei geht es uns hauptsächlich darum, die Stärken zu fördern, um Erfolgserlebnisse zu ermöglichen und somit den Selbstwert zu stärken.

Unser Leitbild

1. Haltung

Wir arbeiten ressourcenorientiert und gehen davon aus, dass jeder Lernende eine Chance hat. Die Stärken werden genutzt, um die Schwächen gezielt zu bearbeiten. Wir haben das Bestreben, uns stets weiterzubilden, miteinander auszutauschen und an konkreten Fällen zu lernen, um dem Lernenden die bestmöglichen Chancen zu bieten.

2. Vertrauen

Unsere Arbeit beruht auf gegenseitigem Vertrauen. Wir verpflichten uns der Schweigepflicht und achten auf eine angemessene Kommunikation über den Lernenden, insbesondere bei dessen Anwesenheit im Raum. Hospitation bzw. die Teilnahme von Eltern an den Trainingsstunden ist grundsätzlich nach Absprache möglich, um einen Einblick zu bekommen.

3. Positive Lernumgebung

Lernen kann nur gelingen, wenn die Lernumgebung positiv gestaltet ist. Das bedeutet, dass auch die Arbeit an der persönlichen Einstellung der Lernenden zum Thema einen hohen Stellenwert einnimmt. Trainingsstunden haben eine Struktur, die dem individuellen Lernverhalten Rechnung trägt. Dazu gehören Pausen, wenn sie benötigt werden und eine flexible Stundengestaltung, die auch auf aktute Bedürfnisse des Lernenden eingehen kann.

4. Individualität

Wir verstehen Lernen als einen individuellen Prozess, der individuell begleitet wird. Dazu gehört ein fundierter, individueller Plan für die Lernbegleitung, der stetig angepasst wird. Es geht nicht darum, ein bestimmtes Programm durchzuziehen, sondern aus einzelnen Programmen und Methoden das jeweils passende Paket zu identifzieren und gegebenenfalls auf den Lernenden anzupassen. Nicht jede Lösung passt für jeden Lernenden, deswegen sind wir offen für neue und ungewöhnliche Methoden, die wir immer auch kritisch hinterfragen, bevor sie kopflos eingesetzt werden.

5. Selbstwirksamkeitserfahrung

Wenn Lernende Unterstützung in Anspruch nehmen, ist es besonders wichtig, dass sie erfahren dürfen, dass ihr Einsatz Wirkung zeigt. Wir legen Wert darauf, unsere Arbeit darauf auszurichten, den Lernenden Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen und aufzuzeigen. Das erhält bzw. steigert das Selbstwertgefühl und ermöglicht eine positive Einstellung zum Themenfeld “Lernen”.

6. Transparente Kommunikation

Lernen beruht auf klarer Kommunikation: zwischen Lerntrainer und Lernendem, aber auch mit der Umgebung. Wir sind offen für Gespräche mit Schule, Nachmittagsbetreuung und weiteren betroffenen Stellen. Wir kommunizieren offen mit den Eltern und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Wenn außerhalb der Trainingsstunden Aufgaben als Hausaufgaben zu erledigen sind, führen wir die Eltern entsprechend in das Thema ein, damit sie kompetent zuhause unterstützen können. Zu einer transparenten Kommunikation gehören auch Preise und Vertragsgestaltung, sowie Informationen über die Inhalte der Trainingsstunden.

7. Abwechslung

Lernen benötigt unterschiedliche Impulse. Wir achten darauf, unterschiedliche Formate einzusetzen, die gehirngerechtes Lernen ermöglichen. Das geschieht durch individuelle Anpassung der Aufgaben, Einsatz von Bewegungs- oder Entspannungselementen, passenden Lernspielen und weiteren Elementen, abhängig von der Ausbildung des Lernpartners bzw. Neigung des Lernenden.

8. Fundiertes Vorgehen

Der größte Erfolg stellt sich ein, wenn Lernende am richtigen Punkt lernen. Die didaktisch sinnvolle Reihenfolge wird von den Lernbegleitern immer beachtet, damit die Lernenden weder über- noch unterfordert sind, sondern Erfolge feiern können. Dazu gehört neben der Analyse des Lernstandes zu Beginn auch die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Ziele, wo immer möglich mit Visualisierung der Erfolge.

9. Zeit geben

Zeit ist wichtig, um Verständnis aufzubauen und das Gelernte zu vertiefen. Wir sind uns dessen bewusst und schenken den Lernenden Zeit, die Inhalte nachhaltig und vertiefend aufzubauen. Hierzu gehört auch die Orientierung des Prozesses am Lernenden und nicht an äußeren Vorgaben wie Lehrplänen oder Bedürfnissen der Schule.

10. Lernen & Leben

Lernen ist wichtig, Familie, Freizeit und Freunde auch. Wir beziehen die persönliche Lebenssituation der Lernenden in die Therapieplanung ein und legen gemeinsam fest, wie viel Zeit außerhalb der Traininsstunden in das jeweilige Thema investiert werden kann.

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Geschichte des Netzwerks

Dr. Dina Beneken, Gründerin des Netzwerkes

Mein Herz schlägt für Kinder jenseits des Mainstream, lernen ohne Arbeitsblatt aber mit echtem Verständnis und vor allem: Lernen mit Freude. Ich bin der Überzeugung, dass man gemeinsam mehr erreicht als allein.

Das “gemeinsam” hat mir in meinem Beruf als Lerntherapeutin von Anfang an gefehlt: als Einzelkämpfer in eigener Praxis fehlten Menschen zum Austausch. Am Anfang, als es nach der Theorie um die Praxis ging. Und danach erst Recht, denn ohne Austausch, Feedback und Diskussion entwickelt es sich einfach nicht so gut. Ich habe so ein Netzwerk nicht gefunden. Es sollte ständige Impulse zur Weiterbildung liefern, einen geschützten Rahmen für Austausch bieten und neutral (von Verbänden losgelöst) sein.

Gab es nicht. Also habe ich es gegründet.

Ich begleite Eltern beim Lernen mit Kindern in der Grundschule

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